Neues aus der Wissenschaft

Die Sonne wird aktiver

Wissenschaftler haben bereits vor Jahren vorausgesagt, dass in den Jahren 2011 bis 2013 die Sonneneruptionen zunehmen werden. Die bisher stärkste wurde von der NASA 2005 verzeichnet. Am 23. Januar 2012 gab es nun wiederum einen ungewöhnlich starken Ausbruch auf der Sonne. Amerikanische Wetter -und Ozeangraphen und Behörden warnten sogar vor einem Sonnensturm.

Der Höhepunkt des koronaren Auswurfs am 23. Januar ereignete sich gegen 5 Uhr Morgen MEZ.
Er begann mit einem hohen Ausstoß an Röntgenstrahlen. Danach folgte eine enorme Plasma Explosion. Diese sandte die eine ungeheure Menge geladener Protonen Richtung Erde.
Der von der Sonne ausgehende Sturm raste in einer Geschwindigkeit von ca. 2 250 Kilometern in der Sekunde auf die Erde zu. Das entspricht einer Geschwindigkeit von 8,1 Millionen Kilometern in einer Stunde. Der Sturm erreichte die Erde am Nachmittag des 23. Januar 2011 gegen 15 Uhr MEZ.

Die Wissenschaftler prognostizierten einen mäßigen bis starken Sonnensturm in den Stufen G2 bis G3. Sie warnten vor Ausfällen des Satelliten Navigationssystems GPS und vor Ausfällen weiterer Satelliten. In den oberen Breitengraden der Erde, vor allem in den Polarregionen sei es nach ihrer Meinung auch zu Störungen des Stromnetzes und der Funk Kommunikation gekommen. Solche Funkausfälle könnten sogar den Flugverkehr negativ beeinflussen.

 

Positive Resultate dieses Sonnensturms waren Polarlichter. Wenn so hoch geladenen Partikel auf die Atmosphäre der Erde treffen, entstehen solche Polarlichter, vor allem auch in Regionen, in denen sie sonst kaum gesichtet wurden. Solche spektakulären Nordlichter wurden vor allem im nördlichen Skandinaviens spektakuläre gesichtet. Am besten war die Sicht auf das Naturschauspiel am 24. Januar über Norwegen.